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Nitratfilme

Brandgefahr durch Nitratfilme

Brandgefahr
Brandgefahr

Nitratfilme, sowie auch Nitrozellulosefilme oder Zellhornfilme sind selbstentzündend, schnell brennbar und stellen somit eine große Gefahr für jedes Bildarchiv dar.

Explosionsgefahr durch Nitratfilme

Eplosionsgefahr
Eplosionsgefahr

Nitratfilme entsprechen der chemischen Zusammensetzung nach der von Schießbaumwolle. Die Wirkung der Schießbaumwolle ist etwa fünf mal so groß, als die des Schwarzpulvers. In Deutschland fallen Nitratfilme daher sogar unter das Sprengstoffgesetz.
Weitere Informationen finden Sie HIER.

Identifizieren von Nitratfilmen

Nitrozellulosematerial lässt sich häufig sehr einfach durch das Produktionsdaten bestimmen. Der Nitratfilm kam 1889 auf den Markt und wurde bis in die späten 1950er Jahre hergestellt. Man muß somit davon ausgehen, daß nahezu alle vor 1955 verarbeiteten/produzierten Filme auf dem Nitratträgermaterial basieren. Im Verlauf der 1950er Jahre erhielten die neuen, schwer entflammbaren, Sicherheitsfilme am Filmrand neben der Hersteller/Filmtypbezeichnung die Beschriftung "safety" oder "safety film" in verschiedenen Schreibweisen und Sprachen.

Eine Liste mit bekannten Nitratfilmen finden Sie HIER.

Verarbeitung bei Fotospeed/Scanprofi

Grundsätzlich verarbeiten wir keine Nitratfilme für Privatpersonen.

Da die Digitalisierung von Nitratfilmen nur unter Berücksichtigung der geltenden Sicherheitsvorschriften erlaubt ist, können wir diese Leistung nicht zu den Konditionen wie für die "safety filme" anbieten. Für Bildarchive und größere Sammlungen sind wir jedoch gerne bereit ein Digitalisierungskonzept mit den zu erwartenden Kosten zu erstellen.

Sie schicken uns Nitratfilme

Was passiert nun, wenn Sie uns, wissentlich oder unwissentlich, Nitratfilme zur Digitalisierung schicken?

Sollten wir feststellen, daß es sich bei Ihrem Filmmaterial um Nitratfilme handelt werden Sie umgehend von uns verständigt. Von diesem Zeitpunkt an haben Sie drei Tage Zeit dieses Filmmaterial bei uns abzuholen. Es ist uns nicht erlaubt, dieses Filmmaterial mit der Post oder einem Paketdienst zu verschicken. Sie müssen die Filme persönlich abholen oder diese durch ein qualifiziertes Entsorgungsunternehmen abholen lassen. In diesen ersten drei Tagen fallen für Sie bei uns keine Kosten an.

Ab dem vierten Tag müssen wir Ihnen eine Lagergebühr von 90,- € Tag verrechnen.

Nach zehn Tagen wird von uns eine fachgerechte Entsorgung der Filme veranlaßt. Diese Entsorgungskosten, und alle uns bis dahin entstandenen Kosten, müssen wir Ihnen in Rechnung stellen.

Fotos: T. Michel - Fotolia